Vorhand-Aufschläge
- Pendel-Unterschnitt Der kurze, schwere Unterschnitt-Aufschlag, auf dem alle anderen Pendelaufschläge aufbauen: Er bleibt flach, springt zweimal auf und ist kaum anzugreifen.
- Pendel-Seitunterschnitt Der klassische Pendelaufschlag: Seitschnitt und Unterschnitt zusammen, mit Kurve in die Rückhand des Rechtshänders – der Rückschlag driftet nach außen.
- Pendel-Seitoberschnitt Derselbe Pendelschwung, aber im Aufwärtsteil getroffen: Der Ball springt nach vorn und zur Seite weg – wer ihn schupft, legt ihn hoch auf.
- Pendel ohne Schnitt (Leerball) Ein Unterschnitt-Schwung ohne Schnitt. Er wirkt nur neben einem echten Unterschnitt – der Rückschläger schupft und legt den Ball für deinen Angriff hoch auf.
- Gegenläufer (Reverse-Pendel) Das Pendel von innen nach außen: Die Vorhandseite wird vom Körper weggezogen, der Ball bricht in die andere Richtung – nach außen in die Vorhand des Rechtshänders.
- Tomahawk Der Schläger steht wie ein Beil und wird quer über den Ball gehackt. Das ergibt denselben Seitschnitt wie ein Rückhandaufschlag – aus der Vorhandstellung und mit ganz anderem Bild.
- Reverse-Tomahawk Der aufrechte Schläger in die andere Richtung, von rechts nach links. Gleicher Schnitt wie ein Pendel, aber aus der Tomahawk-Haltung – der ideale Partner zum Tomahawk.
- Hook-Aufschlag Das Blatt liegt quer, und das Handgelenk hakt es von links nach rechts um den Ball. Das ergibt den Schnitt des Gegenläufers – mit viel weniger Belastung fürs Handgelenk.
- Schaufel-Aufschlag Ein offenes Blatt, das wie eine Schaufel gerade unter dem Ball nach vorn geschoben wird. Eine Handgelenksdrehung im letzten Moment schickt ihn nach links oder rechts – die Richtung ist kaum zu lesen.
- Pendel mit hohem Ballwurf Der Pendelaufschlag unter einem Ball, der weit über den Kopf geworfen wird. Der fallende Ball kommt schneller an, dasselbe Streifen erzeugt mehr Schnitt – wenn dein Timing hält.
- Schneller langer Aufschlag Ein flacher, schneller Aufschlag in die Ecke oder auf den Ellbogen. Die Überraschung, die den Rückschläger davon abhält, bei deinen kurzen Aufschlägen hereinzurücken.
- Hock-Aufschlag Der Aufschläger geht unter dem fallenden Ball tief in die Hocke und schneidet ihn auf Tischhöhe mit aufrechtem Schläger. Der tiefe Treffpunkt und das schnelle Absinken machen den Schnitt kaum sichtbar.
Rückhand-Aufschläge
- Rückhand-Unterschnitt Der am leichtesten zu lernende und einer der sichersten Aufschläge: frontal zum Tisch, die Rückhandseite offen und unter dem Ball durchgeschoben.
- Rückhand-Seitschnitt Der Schläger wird von der linken Hüfte quer vor dem Körper nach rechts außen gezogen. Der Ball kurvt in die Vorhand des Rechtshänders weg, mit Unter- oder Oberschnitt je nach Blattwinkel.
- Rückhand schnell und lang Ein schneller, flacher Rückhandaufschlag tief in die Ecke oder auf den Körper. Er braucht fast kein Ausholen und kommt deshalb kaum angekündigt.
- Rückhand-Gegenläufer Ein Pendel mit der Rückhandseite: Ellbogen vorn oben, Schlägerspitze nach links unten, Schwung zur linken Hüfte. Das ergibt Pendel-Seitschnitt aus der Rückhandstellung – selten und gerade deshalb unangenehm zu lesen.
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